Joachim Goeke

Vita

Joachim Goeke lebt in Wuppertal und ist seit über 30 Jahren glücklich verheiratet. Er hat zwei erwachsene Kinder.

Joachim Goeke

Nach meinem Start in der Industrie als Konstrukteur in der Produktentwicklung eines OEM-Zulieferer der Automobil- und Hausgeräteindustrie, war ich über 35 Jahre im Vertrieb global aufgestellter Industrieunternehmen tätig. Ob in Nordamerika, Südamerika, Afrika, Europa, Asien oder Australien – in dieser Zeit war ich im Schnitt 100 Tage im Jahr vor Ort, um in den wesentlichen Ländern, bei den OEMs, den Entwicklungspartnern sowie der eigenen Infrastruktur die nötige Präsenz zu gewährleisten.

Ich war über 20 Jahre Bereichsleiter Vertrieb, Prokurist und Mitglied der Geschäftsleitung. Für meine berufliche Tätigkeit erwarb ich zu meiner Aus- und Weiterbildung in den Bereichen Vertriebs- und Finanzmanagement sowie Marketing und Vertriebscontrolling, spezielle Kenntnisse im Bereich internationale Verhandlungen und Konfliktlösungen im wirtschaftlichen Umfeld.

Insbesondere auf dem Gebiet der Verhandlungsführung von interkulturellen B2B-Verhandlungen mit multikulturellen Verhandlungsteams, bis hin zum Umgang mit Konfliktverhandlungen bei Machtdemonstrationen und harten, konfrontativen Haltungen.



Professionelles Verhandeln

Durch die Vielzahl an Rechten und Pflichten, Leistungen und Gegenleistungen, gestalten sich Vertragsverhandlungen im B2B-Bereich komplex und bedürfen einer professioneller Vorbereitung und einem intensivem Austausch zwischen den Verhandlungspartnern.

Neben distributiven und integrativen Verhandlungen sind es vor allem kulturspezifische Verhandlungsstrategien und -prozesse, denen mit der Internationalisierung von Industrieunternehmen eine große Bedeutung zukommt.

Auch der Umgang mit Machtdemonstrationen und harten, konfrontativen Haltungen muss vorbereitet sein. Begleitend zu meiner beruflichen Praxis weltweiter Verhandlungen mit OEM´s und speziellen Verhandlungsausbildungen in diesen Bereichen, absolvierte ich am Schranner Negotiation Institute die Zertifizierung zum „Chief Negotiation Officer“.

Certified Global Negotiator (CGN-HSG)

Nach weiteren, länderspezifischen Kultur- und Verhandlungstrainings, besuchte ich an der Executive School of Management, Technology and Law (ES-HSG) der Universität St. Gallen den Studiengang „Certified Global Negotiator (CGN-HSG)“. Studieninhalte waren Verhandeln im kulturellen Kontext, Einführung in die Kommunikation und Verhandlungskonzepte, Verhandeln im Grenzbereich, Verhandlungssteuerung, Systemisches Verhandeln und Verhandlungstraining. Nach Prüfungen und erfolgreichem Abschluss erhielt ich das Zertifikat der Universität St. Gallen „Certificate of Advanced Studies (CAS)“.

The Harvard Negotiation Master Class

Mit den erworbenen Kenntnissen und meiner langjährigen Erfahrung im Bereich internationaler Verhandlungsführung, wurde eine Teilnahme an der „Harvard Negotiation Master Class“ am Program on Negotiation at Harvard Law School in den USA möglich. Ich besuchte den Master Level Course - Advanced Strategies for Experienced Negotiators. Dieser beinhaltete intensive Verhandlungstrainings sowie Arbeitskreise und Vorträge zu den Themenkomplexen Analyzing Objective and Subjective Value in Negotiation, Managing Competition for the Deal, Diversifying the Negotiator's Emotional Portfolio wie auch Multiparty Negotiation. Nach erfolgreichem Abschluss der Harvard Negotiation Master Class erhielt ich das „Certificate of Completion“.

Verhandlungspraxis

Mit einem praxiserprobten Gesamtkonzept für ein strukturiertes Verhandlungsmanagement berate ich bei der Definition, Einführung und Weiterentwicklung konzernweit verbindlicher Verhandlungsstrategien und konsensorientierter Verhandlungsprozesse sowie der Auswahl und dem Aufbau aufeinander abgestimmter Verhandlungsteams. Dies im Kontext von Stammhaus, ausländischen Tochtergesellschaften und Vertriebsbüros.

Als Verhandlungsführer und Global Negotiator führe und begleite ich Verhandlungen mit dem Einkauf von Großkunden und Konzernen, den Verhandlungsteams und Leadership in Amerika, Asien und Europa. Das waren in den 35 Jahren meiner beruflichen Laufbahn überwiegend Hersteller und OEM-Zulieferer der internationalen Licht-, Leuchten- und Hausgeräteindustrie, der Automobil- und Halbleiterindustrie sowie Unterhaltungs- und Industrieelektronik.

Mediation in Wirtschaft und Familie

Als ausgebildeter Wirtschaftsmediator (IHK), Mediationsfällen mit anschließenden Einzelsupervisionen nach §4 ZMediatAusbV und regelmäßigen Fortbildungen, bin ich zum Führen der Bezeichnung „Zertifizierter Mediator“ nach §5 Abs. 2 Mediationsgesetz (MediationsG) berechtigt.

Die Ausbildung zum Wirtschaftsmediator (IHK) absolvierte ich mit 220 Unterrichtsstunden, Erstellen einer Facharbeit und anschließender Abschlussprüfung am IHK-Bildungsinstitut.

Das Thema meiner Facharbeit

Mediation innerhalb global aufgestellter, mittelständischer Familienunternehmen an einem Fallbeispiel zwischen Stammhaus und ausländischer Tochtergesellschaft.

Die Mediation in Familienunternehmen ist eine besondere Form der Mediation. Einerseits geht es um Wirtschaftsmediation, andererseits auch um Familienmediation. Beide Methoden werden parallel in Familienunternehmen angewendet. Kernthemen sind das Aufeinandertreffen und die Kombination zweier Mediationssysteme, Konflikte im Familienunternehmen, Spielregeln in der Familie, Spielregeln im Unternehmen, Mediation in Familienunternehmen sowie die Unternehmensnachfolge.

Familienmediation für Wirtschaftsmediatoren IHK

Diese Ausbildung wendet sich an Mediatoren mit abgeschlossener Wirtschaftsmediationsausbildung IHK, die Ihre Qualifikation um die Familienmediation erweitern wollen.

Teilnehmer lernen bei Konflikten auch innerhalb der Familie zu vermitteln und werden darauf vorbereitet, Auseinandersetzungen in der Familie, d.h. zwischen den Paaren, bei Trennung und Scheidung, auch unter Berücksichtigung der Kinder zu begleiten.

Die Ausbildung selber besteht aus vier Einzelmodulen, nämlich Paarmediation und Kurzmediation, Kinder und Mediation, Trennungs- und Scheidungsmediation sowie der Mediation in Familienunternehmen.

Member of Board of Directors

Mit meiner Haltung habe ich mich schon früh für das interne Coaching als Führungsmethode entschieden und mir die entsprechenden Kompetenzen angeeignet.

Ich berate ausländische Organisationen im Verwaltungsrat und begleite ihren unternehmerischen Erfolg. Über viele Jahre hinweg unterstützte ich als Non-Executive Director (NED), Geschäftsführer und leitende Mitarbeiter, in der Volksrepublik China, Großbritannien, Hongkong, Japan und USA innerhalb und außerhalb der Organisation.